Herbstwochenende in Südtirol OHNE INHALT

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Kommen Sie mit zu einem Herbstwochenende in Südtirol

Endlich konnte es eingelöst werden: Mirjas Geburtstagsgeschenk zu meinem 70. Auch wenn es über 1 Jahr später erfolgte, dafür hat sich das lange Warten allerdings mehr als gelohnt. Es war traumhaft!

Wir sind am Samstagmorgen gegen 10 Uhr bei herrlichem Wetter losgefahren.

Hier war die Autobahn noch frei, doch am Ende hat es uns erwischt:

Wir kamen vor Garmisch in einen stundenlangen Stau. Es war eine „Pro“-Demonstration! Für einen Umgehungstunnel in Oberau kurz vor Garmisch. Im Stau hat man zumindest die Möglichkeit, sich die herrliche Natur genauer anzuschauen.

Als wir das endlich hinter uns hatten, lief alles prächtig.

Von Ferne grüßte schon die Zugspitze.

Über den Fernpass ging’s hinein nach Tirol.

Schöne und fast freie Straßen führen hinauf zum Reschenpass.

Im Cabrio kann man auch einen Blick nach oben wagen und schroffe Felswände bewundern (Hoffentlich fällt kein Stein herunter!)

Schon bald sieht man die ersten Schneegipfel. Zunächst noch versteckt, dann aber in voller Schönheit!

Oben auf dem Reschenpass empfangen einen dann diese herrlichen Aussichten.

Ist das nicht ein trefflicher Grund, eine Pause einzulegen?

Um sich danach auf diesen interessanten Liegen auszuruhen?

Und diesen fantastischen Ausblick zu genießen!

Oder die Berge mit der wunderschönen Laubfärbung über dem nahezu glatten Stausee von Reschen.

Da werden wir sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Graun am Reschenpass.

Bekannt dürfte auch der Kirchturm im See sein (war neu für mich!).

Hinunter geht´s ins Vinschgau

Das Kloster Marienberg bei Burgeis im Vinschgau

Das Etschtal ist voller Burgen und bekannt als Obst- und Weinbaugebiet

In Meran fand gerade ein Straßenfest mit vielen Wein- und Maroni-Ständen statt.

Wir haben jedoch nur einen Bummel durch die Fußgängerzone gemacht und sind dabei in einem herrlichen Feinkostladen mit Südtiroler Spezialitäten gelandet, wo wir nicht umhin kamen, verschiedene Salami, Speck und Obstler für die Daheimgebliebenen zu kaufen.

Unserem eigenen Appetit wollten wir uns allerdings nicht durch Naschereien in diesem Laden oder auf dem Straßenfest verderben, denn uns erwartete ja ein köstliches Mahl im Romantik Hotel Stafler in Mauls.

Ein Amuse Gueule und Suppe vorweg…

…danach köstliche Scampies als Vorspeise

Kalbsleber vom Feinsten hatte ich gewählt.

Mirja hatte sich Hirschfilets bestellt.

Ich bin ja kein Dessert-Fan, doch da konnte auch ich nicht wiederstehen!

Der morgendliche Blick aus dem Fenster unserer Suite versprach auch für den Sonntag großartiges Wetter.

Hinauf auf den Plose-Pass

Die Berge ragen soweit auf, dass die Sonne dahinter verschwindet und links und rechts der Straße liegt der Schnee.

Gewaltig und schön, die Geisler Spitzen (ich hoffe, ich habe mich da nicht vertan…).

Wir fuhren wieder hinab ins Val Badia und weiter nach Corvara. Und von dort ging es hinauf zum Grödner Joch.

Satte grüne Wiesen und herrlich goldene Lärchen, wie man sie nur im Herbst sieht.

Da braucht man nicht viele Worte, um diese schönen Landschaften zu beschreiben. Grödner Joch.

Mindestens 100 km Fernsicht.

Pause am Grödner Joch.

Ab hier war meine Batterie in der Kamera leer und ich hatte keine Ersatzbatterie dabei. Die Fotos, die ich mit Mirjas Kamera gemacht habe, sind alle nichts geworden, da der Auslöser ca. 1 Sekunde Verzögerung hatte und ich somit keine vernünftigen Fotos machen konnte; sie löste aus, wenn ich die Kamera schon wieder eingezogen hatte. Pech.

Wir sind dann weiter nach Welschnofen gefahren, wo ich mir ein Garni-Hotel ansehen wollte, das allerdings geschlossen hatte. Dann weiter über Bozen durch das Sarentina Tal und dann über das Penser Joch nach Sterzing, wo wir eigentlich im Hotel Engel essen wollten, doch da wir dort schon um 17 Uhr waren und die Küche erst ab 18 Uhr geöffnet hat, sind wir dann bis Wallgau weitergefahren. Im Posthotel haben wir eine köstliche Gans gegessen und sind dann über Walchensee und Kochel heimgefahren, nicht ohne auf der Autobahn Garmisch-München noch einmal in ziemlich stockenden Verkehr zu geraten. Das hat dem fantastischen Wochenende jedoch keinen Abbruch getan.

 

Jens Diekmann

Oktober 2012

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