Süd Afrika 2004
Tafelberg mit seinem berühmten „Tischtuch“
Ich habe doch etwas gezögert, allein nach Süd Afrika zu reisen, denn viele haben mir gesagt: „Das ist nicht ganz ungefährlich, fahre lieber zu zweit!“ Ich habe es dennoch gemacht und es nicht eine Sekunde bereut und es war auch überhaupt nicht gefährlich. Jedenfalls nicht dort, wo ich war und dort, wo es gefährlich hätte werden können, bin ich gar nicht erst hingefahren. „Oder würden Sie nachts allein durch Harlem in New York“ gehen? Das hat nur Franz Josef Strauß gemacht und hat es bitter bereut….
Und nun lade ich sie ein, mich auf einer 15tägigen Reise durch die Kapregion zu begleiten. Dabei habe ich absichtlich die berühmten Nationalparks wie „Krüger-Park“ ausgelassen, denn dann hätte Sie mindestens eine Woche länger dauern müssen. Man sollte Europa auch nicht in 14 Tagen bereisen.
Das ist der berühmte Tafelberg – dem Wahrzeichen von Kapstadt – mit seinem „Tischtuch“ von Bloubergstrand aus gesehen. Hier habe ich die ersten beiden Tage gewohnt.
Und das ist die „Victoria & Albert Waterfront“, eine alte Hafenanlage, die sensationell umgebaut und zu einem Erlebnis-, Shopping- und Gastronomie-Zentrum geworden ist. Im Hintergrund erneut der Tafelberg mit seinem Tischtuch.
Ein Kapstadtbesuch ohne das Kap der Guten Hoffnung ist natürlich nicht denkbar. Hier ein paar Eindrücke vom – nicht ganz – südlichsten Zipfel Afrikas. Allein schon die Hinfahrt ist ein Erlebnis…
herrlichen Aussichtspunkten…
mit einem schönen Vogelpark, an dem man unbedingt einen Halt einlegen muss. Das war wohl der erste „Tourist“ am Kap.
Schon mal einen Blick auf das Kap werfen.
Plötzlich lief der mir vor die Nase.
Für mich zu viele Busse am Lighthouse…
doch am Kap nicht.
Und das ist das „Cape of Good Hope“.
Am dritten Tag bin ich gen Norden gefahren, weil ich das Blütenwunder Süd Afrikas erleben wollte.
Und da beginnt es schon die Blütenpracht Südafrikas…
und was ist denn das da?
Springbock oder Spießbock (Oryxantilope)?
Herrlichen Buchten…
Dünen voller Blumen…
und noch mehr Blumen…
jeder Couleur
Ja, und Golf spielen wollte ich auch auf dieser Reise, und das habe ich auch.
Auf solchen Plätzen…
und solchen…
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und solchen Golfplätzen! Schon sehr interessant und unterschiedlich teuer.
Auf dem Weg ins warme (32 Grad) Clanwilliam genoss ich…
wunderschöne Aussichten…
und herrliche Flusstäler.
Die Blütenmeere der Wild Flowers liegen nördlich von Clanwilliam, doch dafür war es zu spät.
Man sollte Ende August bis Mitte September dort sein. Dann ist dort aber auch Hochsaison (und die Zimmer werden entsprechend knapp und teurer!)
Ich bin dann gen Osten gereist um zur Kleinen Karoo zu kommen und habe dabei einem Abstecher nach Wupperthal gemacht, einem Missionsdorf von 1830, dabei neue Verkehrszeichen kennengelernt…
.mit vielen blumengeschmückten Häusern…
wo immer noch handgefertigte Schuhe hergestellt werden…
und es noch Eselskarren gibt.
Die Straßen in dieser Region sind nahezu alles „Dirty Roads“, d. h. Schotterstraßen, auf die man jedoch ohne Frage 80 km/h fahren kann und darf.. Staubige Straßen…
mit Orangenplantagen…
netten Bewohnern am Wegesrand…
und immer wieder Blumen…
Gräser…
Sträucher …
Bäume und nochmals Blumen in allen möglichen Variationen…
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aber auch Wasservögel, wie z. B. ein Löffler,
..manchmal auch Springböcke, Onyxantilopen und Gnus,
als auch Strauße.
Und immer wieder Bougainvilleas.
Berühmt und sehenswert sind die Cango Caves bei Outshoorn.
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Über herrliche Bergpässe…
mit immer wieder Blumen am Wegesrand…
ging meine Reise an den indischen Ocean nach Plettenbergbay.
Hier wohnte ich sehr schön in einem B&B, wie ich übrigens nahezu ausschließlich in B&B´s gewohnt habe, die meistens sehr preiswert und sehr gut sind.
Einen Abstecher zum Natur Valley mit seinem weiten Strand und herrlichen Wellen,
und zum Storms River im Tsitsikama Nationalpark
mit den gewaltigen Wellen, lohnt sich auf jeden Fall!![]()
Am nächsten Tag hat es gegossen, wie verrückt…
…so dass ich selbst in Heidelberg nicht Station machen wollte. Doch das Ganze dauerte nur 24 Stunden, dann war das Wetter wieder sehr gut, so wie die gesamte Reise.
Und nun wollte ich endlich den südlichsten Zipfel Afrikas, das Cap L’Aguilas kennen lernen. Dort gibt es noch schöne alte Kaphäuser…
und ich sah meinen ersten Wal, allerdings einen toten.![]()
Der kleine Hafen…
wo ich köstlichen Hake genoss… ![]()
L’Aguilas mit herrlichem Ausblick…
…dem Leuchtturm in der Brandungsgischt…
und dem netten B&B von Elsa direkt am Meer.