2. Frühlingsreise 2018 – nach Florenz

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Nachdem ich meinen 1. Versuch, am meteorologischen Frühlingsbeginn, dem 1. März, in den Frühling zu reisen, nach 2 Tagen in Dossenheim bei Schneefall abgebrochen habe und wieder gen Heimat gefahren bin, will ich es jetzt noch einmal versuchen. Morgen soll´s losgehen. Nach Florenz und da habe ich zunächst einmal ein Hotel in Eisenach als 1. Zwischenstation über Booking gebucht.

20180306-1 Die Eider kann sich auch noch nicht entscheiden, ob sie auftauen oder noch gefroren bleiben will.

Die Schneeglöckchen in meinem kleinen Garten sind jedoch schon ganz zuversichtlich.20180314-2 20180314-3 Auch die ersten Krokusse stecken ihre Spitzen in den Himmel.20180314-4 Sonst verharrt jedoch noch alles in der kalten Jahreszeit.

Unser Wetterguru Meno Schrader vom NDR hat auch wieder von einem Wintereinbruch und Dauerfrost gesprochen, also wird es Zeit, aufzubrechen.

Donnerstag, der 15. März

  1. Etappe: Eisenach

Draußen ist es kalt  sogar auf meiner Terrasse sind es nur 20180315-5 2,3 ° und der Wind bläst auch ganz schön scharf aus Osten!  Da wird es dann auch Zeit, aufzubrechen. So kurz nach 10 bin ich losgefahren und mein Navi sagte mir, dass ich wohl so gegen 4 Uhr nachmittags ankommen würde. Doch NAVIS berücksichtigen wohl nie, dass man in Ortschaften nur 50 und manchmal auch nur 30 km/h fahren darf. Also kam ich erst ¼ nach 5 in meinem Berg-Hotel in Eisenach an. Gleich neben dem Burschenschaftsdenkmal 20180315-8 https://de.wikipedia.org/wiki/Burschenschaftsdenkmal20180315-10 Das Berg-Hotel…

20180315-9 …mit Blick auf die Wartburg.https://de.wikipedia.org/wiki/Wartburg

20180315-15 Mein sehr schönes Zimmer mit gemütlicher Sitzecke 20180315-16

Nach der langen Autofahrt wollte ich mir zumindest noch das Burschenschaftsdenkmal ansehen. (Wenn man schon mal hier ist!)20180315-11 20180315-12 Das Burschenschaftsdenkmal

20180315-17 Um halb 7 ging ich zum Essen ins Restaurant, wo ich einen netten Platz mit direktem Blick zur Wartburg hatte.  

Gegessen habe ich zwei Vorspeisen: 20180315-18 zuerst ein Lachs-Carpaccio und 20180315-19 dann  eine Kaninchenleber. War beides sehr lecker.

So kurz vor 8 lag ich im Bett!

Freitag, der 16. März

2. Etappe: München

Als ich heute Morgen so gegen halb 9 (also nach über 12 Stunden Schlaf mit einigen kurzen Unterbrechungen) aufgewacht bin, sah ich aus dem Fenster und es schneite wie wild! 20180316-19 Jetzt man schnell Duschen und Frühstücken und dann sehen, wie ich heil aus diesem Winterwetter wieder rauskomme!

So sah es vom Frühstücksraum aus:20180316-20

Mein Auto war auch noch sehr bedeckt. 20180316-23

20180316-24 Unterwegs sah ich hin  und wieder leichte Frühlingsanzeichen.

Nach insgesamt 7 Stunden Autofahrt kam ich dann um halb sechs bei Mirja an, die eigentlich einen Kuchen- und Tee-Nachmittag eingeplant hatte, doch nun war es schon Zeit für ein Feierabendbier.

Und was hatte sie vorbereitet? Sashimi 20180316-25 Super lecker!

20180316-26 Und danach: herrlichen Lachs nur kurz in Butter gebraten. 20180317-29 Nach diesem köstlichen Abendmahl, von dem wir Neid-Fotos an die Familie geschickt hatten, lag ich so gegen neun im Bett!

Samstag, der 17. März

Während in nahezu ganz Deutschland Schnee gefallen war und die Nachrichten davon berichteten, dass in Leipzig sogar die Schienen eingefroren waren, schien hier in München die Sonne bei 4 Grad.

Doch als wir dann einen Ausflug in die Stadt machen wollten, kam Nebel auf, sodass wir nur zum Supermarkt gegangen sind, um noch ein paar Ostereier zu besorgen, die ich morgen mit nach Florenz nehmen sollte.

Abends haben wir dann im „Krambambuli“ nett gegessen.

Sonntag, der 18. März

3. Etappe: Mauls

20180318-28 Da will man den Frühling finden und was sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut? Schnee und das bei minus 3 °!

Da muss ich dann wohl schnell über die Alpen fahren, damit ich endlich wärmere Zeiten in Italien erleben kann.

Im Inntal war es immerhin schon mal 9 ° mit leichtem Sonnenschein und auf dem Brenner 2 – 3° plus bei ganz leichtem Griesel-Schneefall. 

Und jetzt bin ich in Mauls im Romantik Hotel  „Stafler“ 20180318-33 und hier sind es 8 Grad plus!  

Und das ist mein Zimmer! 20180318-31 20180318-32 Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass hier auch noch kein Frühling eingezogen war.

Da es erst um 7 Uhr etwas zu essen gibt, machte ich noch einen kleinen Rundgang ums Hotel, bevor ich mich dann in der Halle zum Aperitif niederlies und das Geo-Heft über Südtirol durchblätterte.

Kurz nach 7 begab ich mich dann ins Restaurant, 20180318-39 wo die Tische nett geschmückt waren. 20180318-37Der „Gruß aus der Küche“ soll ein Forellenfilet gewesen sein (war sehr lecker). Und das waren meine Wachtelbrüstchen als Vorspeise:20180318-40

Die Kalbsleberscheiben habe ich nicht ganz geschafft!

Montag, der 19. März

4. Etappe: Florenz

Bis kurz nach 9 habe ich geschlafen (also wieder mehr als 12 Stunden). Jetzt also schnell mein gestriges Tagebuch zu Ende schreiben und dann runter zum Frühstücken! Das Wetter ist bewölkt mit leichten Sonnenanteilen, doch noch ziemlich frisch.

In Bozen war es dann schon 11 Grad in ein wenig Sonnenschein kam auch schon durch. Doch im Trentino fiel die Temperatur ständig ab und als ich Modena erreichte, wurde die Landschaft plötzlich WEISS! 20180319-44Zum Glück hatte Traudl (die Senior-Chefin vom „Stafler“) mir gesagt, dass es zwei Autobahnen nach Florenz gibt und ich nicht die „Panoramico“, sondern die „Directissimo“ wählen sollte, die durch viel Tunnel geht und ich so nicht über die Berge müsste. Das war gut so, und ich schaffte es gerade noch, auf sie abzuzweigen, denn mein Navi kannte offenbar nur die alte über die Berge. Und was nicht zu erwarten war: es schneite!20180319-46 Hier sieht man es auf der Raststätte, wo ich eine Pause einlegte.

Kurze Zeit später erreichte ich dann Florenz, doch da begann das Chaos! An der Mautstation viel mir das Ticket herunter und als ich dann etwas weitergefahren bin, um es aufzuheben – sonst kommt man ja nicht aus dem Auto heraus, weil man ja so dicht an den Automaten heranfahren muss – konnte ich es nur noch sehr nass und damit weich in den Automaten stecken (was natürlich nicht funktionierte). Der Lautsprecher sagte dauern etwas auf Italienisch, was ich natürlich nicht verstand, doch irgendwann meldete sich eine männliche Stimme auf Englisch und meinte, ich sollte an die nächste Box fahren (die ich nicht fand!) Doch plötzlich kam ein langer Zettel aus dem Automaten mit einer Summe von 58 € (!) und die Schranke öffnete sich! (Nun bin ich mal gespannt, was sich daraus ergeben wird?Inzwischen habe ich die „Eintrittsgebühr“ gezahlt!) Doch das Chaos ging weiter! Mein Navi leitete mich zwar um das große Rondell, doch immer wieder (mindestens dreimal bis ich dann die Nase voll hatte und statt erneut links abzubiegen, geradeaus fuhr und das war auch gut so. Doch durch Florenz in die Innenstadt zu kommen, wo mein Hotelchen liegt, war mehr als kompliziert. Es hat wohl eine Stunde gedauert, bis ich es endlich erreichte. Doch vor dem Hotel war – natürlich – kein Parkplatz frei, sodass ich auf der gegenüberliegenden Seite vor den parkenden Motorrollern parkte, um ins Hotel zu gelangen. Es hatte kein Hotelschild, sondern nur eine Klingel, doch der Inhaber kam auch gleich heraus. Zum Glück befindet sich direkt gegenüber eine private Garage und dort arrangierte der Hotelchef für mich auch eine Parkmöglichkeit für die nächsten drei Tage (pro Tag 15 €). Wenn ich auf der Straße einen Parkplatz gefunden hätte, hätte mich das – mit einem Zettel vom Hotel – 10 € pro Tag gekostet. Dann doch lieber in der sicheren Garage.

Nachdem ich meine Enkelin Lena informierte hatte, dass ich angekommen war, stand sie auch wenige Minuten später vor der Tür und wir begangen unseren Spaziergang durch Florenz. Als erstes erreichten wir den Palazzo Vecchio,20180319-70( Näheres aus Wikipedia: „Der Palazzo Vecchio [paˈlatːso ˈvɛkːjo] („alter Palast“) stellte als Sitz des Stadtparlaments den Mittelpunkt der weltlichen Macht im Florenz des 14. Jahrhunderts dar. Er hieß ursprünglich Palazzo della Signoria (die Signoria war die Regierung der Republik), bis die Verwaltung unter Herzog Cosimo I. aus dem Haus Medici in die Uffizien umzog. Heute dient der Palazzo Vecchio als Rathaus von Florenz.“

„Der riesige Saal der Fünfhundert mit einer Größe von 54 × 22 Meter wurde von Girolamo Savonarola angelegt. Nach der zweiten Vertreibung der Medici reformierte dieser Dominikaner die Republik, indem er nach venezianischem Vorbild einen großen Rat von fünfhundert Mitgliedern ins Leben rief. Der dazu erforderliche Saal wurde 1495 durch Antonio da Sangallo den Älteren errichtet.

Leonardo da Vinci und Michelangelo erhielten 1503 den Auftrag, für den Saal jeweils ein großes Wandgemälde zu schaffen. Als Themen wurden die sogenannte „Anghiari-Schlacht“ (Leonardo) bzw. der „Schlacht von Cascina“ (Michelangelo) benannt. Zu einer Fertigstellung beider Wandgemälde kam es nicht. Leonardo ließ sein Werk unvollendet zurück, wie er vieles unvollendet ließ, und Michelangelo kam – wahrscheinlich wegen Leonardos Ausscheiden – über die vorbereitenden Kartons nicht hinaus.[3] Ein Grund für den Abbruch mag darin gelegen haben, dass nach der Hinrichtung Savonarolas der Volksrat wieder abgeschafft und die Bauarbeiten zum Saal der 500 abgebrochen wurden (andere Deutung: der Papst hat ihn nach Rom abberufen).“

) den wir besichtigten: 20180319-51Hier wird die ganze Pracht und der Reichtum der Medici deutlich!20180319-47 20180319-48 20180319-49

20180319-50 Mein Hermes, der hier natürlich Merkur heißt, darf natürlich auch nicht fehlen!

Ein Raum war – darauf machte mich Lena aufmerksam, nach „Opi“ benannt (so wie mich meine beiden Enkelinnen benennen) 20180319-53 

20180319-52 20180319-62Jeder Raum war mit prächigen Wand- und Decken-Gemälden 20180319-54 20180319-63ausgestattet und es gab sehr viel herrliche Schränke 20180319-59 mit kostbarten Intarsien geschmückt.

20180319-57 20180319-58 Durch die Fenster konnte man sehen, dass sich die Sonne inzwischen zurückgemeldet hatte.  

Wenn man mehr Ahnung hätte oder einen sachkundigen Führer dabeihätte, konnte man wohl stundenlang durch die grandiosen Räume des Palazzo der Medici schlendern und die Details bewundern. Doch wenn man Laie ist, wie ich (selbst wenn man erst kürzlich ein Buch über die Medici gelesen hat), bekommt man irgendwann Nackenschmerzen vom dauern an die Decke blicken, (und irgendwann hat man sich dann auch sattgesehen) und so haben wir nach ca. 1 –1/2 Stunden den Palazzo verlassen. Nur zum Beweis ein Selfie, dass wir auch da waren! Aber besucht haben wir ihn  nicht, denn da hätten wir stundenlang anstehen müssen, um eine Karte zu bekommen.20180321-140 Der darf natürlich nicht fehlen!

20180319-73  Vom Palazzo gingen wir am Dom vorbei.  Natürlich mit Selfie!

Da uns auch langsam der Appetit kam, sind wir zu einem kleinen Restaurant gegangen, dass Lena schon von einem früheren Besuch mit ihrer Mutter kannte: 20180319-75„Trattoria de Benvenuto“ wo wir uns zunächst eine Bruschetta teilten

Lena bestellte sich 20180319-77Rinderfilet mit Pilzen und ich einen  Seebarsch, 20180319-76der vom Kellner fachgerecht am Tisch tranchiert wurde (wo findet man das heute noch?). Dazu tranken wir eine Flasche weißen Hauswein und danach je noch ein Glas Rotwein, bevor wir uns dann auf dem Heimweg machten.

Dienstag, der 20. März

Wieder habe ich bis kurz vor 9 geschlafen und als mein erster Blick aus dem Fenster fiel, sah ich, dass die Sonne schien! Nun bin ich wohl doch im Frühling angekommen!

Nachdem ich auf meinem Zimmer das Frühstück serviert bekommen habe und ich meinen gestrigen Tagesbericht beendet hatte, machte ich mich auf zu einem Stadtbummel. Zunächst ging ich runter zum Arno: 20180320-74 Danach vorbei an der Bibliothek 20180320-75 und nur wenige Schritte weiter befindet sich die herrliche 20180320-76 Basilika Santa Croce, deren Grundsteinlegung von Franz von Assisi persönlich vorgenommen worden sein soll: 20180320-81 Vorne links befindet sich das Denkmal von Dante Alighieri, dem wohl berühmtesten Dichter Italiens, der die „Göttliche Komödie“ geschrieben hat.https://de.wikipedia.org/wiki/Dante_Alighieri

  20180320-82 20180320-83 20180320-85 Hier liegen so berühmte Persönlichkeiten wie  Rossini, Machiavelli, Galileo Galilei und, und, und begraben.20180320-84 20180320-86 20180320-87 20180320-88  20180320-92  20180320-90  https://de.wikipedia.org/wiki/Michelangelo

20180320-96Ein abschließender Besuch des Kreuzganges durfte natürlich nicht fehlen.  20180320-94 20180320-101

Danach gingen wir dann auf die andere Seite des Arno und erklommen – ich glaube es waren insgesamt über 300 Stufenn – die Piazzale Michelangelo  20180320-110von wo man einen 20180320-108 wunderschönen Blick über Florenz erleben kann.

Das war erst der „Rosengarten“ auf etwa halber Höhe…20180320-107 …hier blühte auch schon die erste Kamelie.20180320-10920180320-111 Es ging noch weiter hoch zur Chiesa die San Miniato al Monte die allerdings geschlossen hatte.20180320-113 Sie ist umgeben von einem großen Friedhof mit imposanten Grabdenkmälern und -Gebäuden.20180320-114

Danach schlenderten wir noch durch einige Gassen südlich des Arno – vorbei am Ponte Veccio  https://de.wikipedia.org/wiki/Ponte_Vecchio20180320-12020180320-117bewunderten die Auslagen einiger Geschäfte, bis wir uns in einer kleinen Bar je eine Bruschetta gönnten. 20180320-119

Danach wollten wir uns beide eine kleine Ruhepause gönnen, um dann am Abend wieder lecker Essengehen zu können. 

20180321-121  Wir schlenderten auf der anderen Arno-Seite vorbei an prächtigen Patrizierhäusern, 20180320-115 20180320-116 20180321-170 amüsierten uns an den von Künstlern veränderten Verkehrschildern, 20180321-118 20180321-147die man in der ganzen Stadt in vielen Variationen findet. 20180321-171

20180321-120Bewunderten die blühenden Kamelien in einem kleinen Park.

Bis wir dann ein nettes kleines Restaurant fanden, wo wir lecker gegessen haben. 

Mittwoch, der 21. März

Wie üblich bekam ich um 9 Uhr mein Frühstück aufs Zimmer serviert, so dass ich beim Frühstücken meinen Tagesbericht von gestern schreiben konnte.

Zunächst machte ich wieder meinen Spaziergang alleine, da Lena heute bis 3 Uhr Unterricht hat. Der rauschende Arno überwindet mehrere Staustufen.20180321-151

  20180321-119 In einem kleinen Park, den wir gestern auch schon passiert hatten, blühten die Kamelien.

20180321-155Über die berühmteste Brücke von Florenz, die Ponte Veccio, mit seinen vielen Schmuckgeschäften 20180321-127 führte mich mein Weg  vorbei an den 20180321-12820180321-142Uffizien zum Museum Galilei. https://de.wikipedia.org/wiki/Museo_Galileo

Dies ist sicherlich ein sehr interessantes Museum, doch wenn man keine Ahnung hat – so wie ich – dann hat man echte Probleme, die Beschriftungen in Italienisch oder auch auf Englisch zu verstehen.20180321-129 Faszinierend für mich war der enorme Erfindergeist, der hier dokumentiert wird.20180321-131 Da muss man schon verdammt viel von Physik verstehen, 20180321-135 um das alles zu begreifen!  (Dabei hatte ich in Physik schon mal ne 1 in der Schule, doch das ist ewig her…)20180321-133 20180321-134 So genial wie diese beiden Genies wäre ich wohl nie geworden!

Vorbei am Haupteingang zu den Uffizien kommt man wieder auf die Piazza della Signoria vor dem Palazzo Vecchio mit der20180321-139 Herkules-Statue und dem berühmten 20180321-141David von Michelangelo.

 20180321-143Natürlich darf mein Hermes bzw. Merkur nicht fehlen! 20180321-144

20180321-145 Vorbei am Lederwaren-Markt und 20180321-146 netten Straßenmalern sah ich witzige Geschäfte mit20180321-148 riesigen Schokoladen-Ostereiern oder 20180321-149 unzähligen Quietsche-Entchen.20180321-150

 Noch einmal vorbei an der Justitia-Säule 20180321-152und 20180321-151über den Arno kam ich wieder zu dem kleinen Bistro-Lokal, in dem wir schon gestern waren, 20180321-154 doch diesmal schien die Sonne und ich konnte mich draußen hinsetzen, um meine geliebte Bruschetta mit einem Glas Wein zu genießen.

Doch nun wurde es auch langsam Zeit, denn um 3 wollte ich ja bei Lena sein. Doch ich habe mich – trotz Stadtplan und Navigator – total verlaufen, so dass ich erst 20 nach 3 Uhr oder sogar noch später ankam!

20180321-165Diese Kirche wollten wir auch besichtigen, doch war sie schon zu. 20180321-166Doch solche Schaufenster sind ja auch ganz sehenwert. 20180321-167 

Die Santa Trinita hatte noch geöffnett.20180321-170 20180321-168 

 Hierzu noch kurz aus Wikipedia: „Santa Trinita[1] ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Florenz und die Klosterkirche des gleichnamigen Vallombrosanerklosters. Die im 11. Jahrhundert gegründete und im 14. Jahrhundert zur heutigen Gestalt umgebaute Basilika hat den Rang einer Basilica minor. Seit 1982 ist sie mit dem historischen Zentrum von Florenz als Weltkulturerbe gelistet.“

In einer netten kleinen Bar haben wir unseren Aperitif zu uns genommen bevor wir gleich nebenan in ein kleines nettes Restaurant gingen, das Lena im Internet gefunden hatte. Hier haben wir köstliche 20180321-172 Tagliatelle mit Trüffeln als Vorspeise genommen. Während Lena sich ein tolles Steak 20180321-174 hat schmecken lassen, habe ich die sehr leckeren 20180321-173 Gambas mit Gorgonzola genossen. Dazu haben wir uns eine leckere Flasche Chianti Classico gegönnt

Donnerstag, der 22. März

5. Etappe: Rückreise

Während ich am Morgen noch am gestrigen Tagesbericht gearbeitet und nebenbei gefrühstückt habe, schien die Sonne schon durchs Fenster. Da habe ich mich dann auf die Socken gemacht, meine Rechnung bezahlt und das Auto aus der Garage geholt. So gegen 11 Uhr verließ ich die Innenstadt, doch es hat über eine Stunde gedauert, bis ich Florenz und ihre Vororte hinter mich lassen und das Tal hoch auf den Appenin genießen konnte.20180322-171 Ich sah viele Frühlingsboten, wie z. B. Mandelbäume, 20180322-172Weißdorn, Forsythien und auch so manchen Magnolienbaum, der kurz vor dem Aufblühen war. 20180322-173 Hier musste ich anhalten, denn diese Burg wollte ich mir nicht entgehen lassen.

20180322-174 Hoch oben auf dem Bergesrücken war bei plus 2 ° noch tiefster Winter. Doch beim Herunterfahren, wurde es schnell wieder wärmer und in Bologna waren es schon wieder 11 ° grad Celsius. Da habe ich dann mal einen kurzen Stopp gemacht, um diesen blühenden Baum als Frühlingsgruß an die Familie zu posten.20180322-181

Nachdem es nun langsam dem Sonnenuntergang entgegenging, habe ich mir mittels meines Navis ein Hotel gesucht und auch eines gefunden.20180322-185 Das „Corone“ in Caerano S. Marco nördlich von Castelfranco kurz vor den Alpen.  Für 50 € incl. Frühstück gar nicht so schlecht! Und nun ist es halb 8, da macht das Restaurant auf.20180322-187 Es waren nur wenige Gäste da.  Ich konnte die Speisekarte nicht lesen, da sie nur auf Italienisch war und der Inhaber auch nur Italienisch sprach. Doch mit Hilfe von Google fand ich dann heraus, dass Orata eine Dorade ist, die ich dann auch bestellte.20180322-188

Freitag, der 23. März

Als ich kurz nach 7 Uhr aufwachte, schien die Sonne schon voll in mein Fenster rein.  Da konnte ich dann auch nicht wieder einschlafen. Also bin ich aufgestanden, habe mich geduscht und bin dann zum Frühstücken gegangen.

In Sterzing habe ich noch ein wenig eingekauft, sowohl als Mitbringsel, als auch zum Abendessen. Über den Brenner gings dann hin unter nach Innsbruck und dann über Seefeld nach München, wo ich so gegen 17 Uhr eintraf. Da die Mirja noch im Büro zu tun hatte, hatten wir vereinbart, dass ich ein Bierchen im „Krambambuli“ zu mir nehmen sollte, was ich dann auch tat. Danach habe ich noch schnell ein paar Tulpen gekauft und dann war die Mirja auch schon zu Hause.

Am Abend haben wir dann die mitgebrachten Seebarsche genossen und ich habe dazu einen leckeren Wein getrunken.

Sonnabend, der 24. März

 Als ich am Morgen aufwachte, strahlte die Sonne schon vom Himmel. Es versprach somit, ein schöner Tag zu werden. Doch – oh Schreck – ich hatte meine Kamera im Flur an einen Haken gehängt, doch plötzlich lag sie unten und war auseinandergegangen. Die Fotos darauf konnten wir mittels eines Übertragungskabels zwar noch retten, doch zu gebrauchen war die Kamera nicht mehr, da das Gehäuse geplatzt war.

Also haben Mirja und ich nicht nur neue Frühlingsblumen für ihren Balkon in einem tollen Gartenmarkt etwas außerhalb von München gekauft, sondern sind auch noch zu einem Media-Markt gefahren und dort eine neue Kamera gekauft. (Eigentlich hatte ich ja schon länger vor, mir eine neue zu kaufen, denn die alte hatte nicht nur schon einige Jahre auf dem Buckel, sondern viele der Aufnahmen waren auch unscharf. (Ob das nun an der Kamera lag oder an meinem essentiellen Tremor, vermag ich nicht zu beurteilen!)

Mit der neuen Kamera und weil das Wetter ja so frühlingshaft schön war, machten wir mit ihrem MX 5 Cabrio einen Ausflug an den Ammersee, um sie zu testen:DSC00008

 Um die Alpenkette zu sehen, war es wohl zu dunstig, doch Gegenlichtaufnahmen gelangen gut. DSC00009 Auch Nahaufnahmen, die ich gerne mache, scheinen zu funktionieren. Also war ich ganz zufrieden.

DSC00010Selbst den Mond heranzuzoomen ist gut gelungen, und eine Selfie ebenfalls.  Auch Fotos während der Fahrt blieben unverwackelt, was bei der alten so gut wie nie der Fall war. Also war ich ganz zufrieden!

DSC00014 Und auch Mirjas Tulpen haben sich gut ablichten lassen.

Und so gingen wir abends ins benachbarte „L´Olive“ (http://www.trattoria-lolive.de/speise-getraenke) und ließen es uns gutgehen:

DSC00016 Während Mirja sich leckere Jakobsmuschel als Vorspeise wählte (die ich als Hauptspeise bekommen habe) hatte ich eine meiner italienischen Lieblingsspeisen: Bruschetta ausgesucht (diesmal in drei Variationen, die alles sehr lecker waren.) Mirja hatte sich als HauptgerichtDSC00018 Fettuccine mit Garnelen ausgesucht (Das hätte ich nie geschafft!)

Sonntag, der 25. März

Da Mirja mit Ihren MX5-Freunden heute einen Ausflug machen wollte, verabschiedete ich mich nach dem Frühstück und fuhr gen Norden. Das Wetter war nach wie vor gut – ich hatte also doch den Frühling mitgebracht – nahm ich größtenteils Landstraßen und wollte eigentlich bis nach Bad Hersfeld fahren, habe dann aber doch vorher in Volkach im Romantik Hotel „Zur Schwane“ DSC00021 DSC00027 Station gemacht.

In Volkach war viel los und auf dem MarktDSC00022 fand offensichtlich auch eine Art Weinfest statt, denn rund um den geschmückten Brunnen standen viele Menschen mit einem Glas Wein in der Hand.DSC00030 Ich besuchte noch die Kirche, (was ich bei den vielen früheren Besuchen in Volkach nie geschafft hatte) und diese Frühlingsboten habe ich auch noch entdeckt: DSC00028 Im Eingang von Hotel, der im Sommer ein herrlicher Platz zum Essen und Trinken ist, haben sie inzwischen diese nette Frau platziert: DSC00031 Ganz schön sexi, oder? So sind sie wohl, die fränkischen Frauen!

Lecker gegessen habe ich natürlich auch. Zunächst bekam ich ein Brett mit drei verschiedenen Aufstrichen DSC00032(doch fragen Sie mich nicht, was das alles war, denn das habe ich bei der Geschwindigkeit, in die es mir vorgetragen wurde, gar nicht so schnell in mein Hirn aufnehmen, geschweige denn, behalten können.) Nach meinem „medizinischen“ Bier DSC00033 hatte ich einen Zander bestellt: DSC00034 Dazu gab´s natürlich einen herrlichen weißen Frankenwein aus dem eigenen Weingut. Abschließend gönnte ich mir noch eine kleine Käseplatte,DSC00035 zu der ich mir noch einen Schoppen Roten gönnte. Danach war ich – wie üblich! – bettreif.

Montag, der 26. März

Heute bin ich dann doch über die Autobahn gefahren, um wieder schnell nach Hause zu kommen. Das ist nicht besonders schildernswert.

Bis zur nächsten Reise

Ihr Jens Diekmann

Nachtrag: Man sollte es nicht glauben, doch in Rendsburg hatte sich der Winter noch nicht zum Nordpol zurückgezogen. Am Dienstagabend begann es zu schneien und es schneite die ganze Nacht. So dass am nächsten Morgen – da wollte ich ja nach Lychen in die Uckermark – mein Vorgarten im schönsten Winterweiß erschien, wie ich es in diesem Winter noch nicht in Rendsburg erlebt hatte.

Jetzt muss ich im April wohl noch einmal los, um den Frühling endgültig abzuholen!

 

 

 

 

 

 

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